Wappen Kreisfußballverband Kiel KFV Kiel Kreisfußballverband Kiel E-Mail.: geschaeftsstelle@kfv-kiel.de QR-Code
Teamsport Friedrichsort
Hauptmenü
rechts links
Spielausschuss

Hochspannung am Radsredder

Kreispokalfinale der Frauen 2017

Beim Pokalfinale der Frauen zwischen der KSV Holstein und dem Kieler MTV ging es über mehr als 90 Minuten hin und her. Dreimal konnte eine Mannschaft die Führung der Gegnerinnen ausgleichen - erst in der Verlängerung setzte sich der KMTV mit 4:3 durch.

Die Frauen des Kieler MTV feiern ausgelassen ihren Pokalerfolg
Die Frauen des Kieler MTV feiern ausgelassen ihren Pokalerfolg

Die Rahmenbedingungen waren erneut hervorragend. Die Anlage des SVE Comet war - wie schon in der Vorwoche - optimal hergerichtet, das Wetter war herrlich, die Mannschaften hochmotiviert.

Das Spiel zwischen den Frauen des KMTV und den Holstein Women wurde dem Rahmen mehr als gerecht. Etwa 100 Zuschauer sahen ein packendes Pokalfinale bei dem erst die vierte Führung bis zum Ende Bestand haben sollte und den Kieler MTV zum Pokalsieger der Frauen 2017 machte.

Ein Klassenunterschied war zwischen den Kontrahenten von Beginn an nicht erkennbar, auch wenn die KSV in der Anfangsphase etwas mehr vom Spiel hatte. In der 19. Minute erzielte der Regionalligist auch die bis dahin verdiente Führung durch Lisa Block. Diese hielt allerdings keine Viertelstunde - als Levke Kagelmacher das erste Mal ihrer Gegenspielerin entwischte und zum 1:1 Ausgleich einschob. Bis zum Pausenpfiff gab es nur noch eine nennenswerte Torgelegenheit - diese ließ die Kapitänin der KSV, Dorit Evers aber ungenutzt, weshalb es mit einem insgesamt leistungsgerechten Unentschieden in die Kabinen ging.

Nach der Pause ging es dann Schlag auf Schlag. In der 48. Minute die erneute Führung für die Holstein Women durch Lina Staben, im direkten Gegenzug der erneute Ausgleich durch Natalja Tokarew und in der 59. Minute dann sogar der Führungswechsel durch den zweiten Treffer von Levke Kagelmacher. Lange schien die Führung des Kieler MTV zu halten, bevor kurz vor Ende der Partie Liv Karlitschek mit einen sehenswerten Freistoß zum 3:3 die KSV in die Verlängerung retten konnte.

In der Verlängerung war es dann erneut die Matchwinnerin Levke Kagelmacher, die den Unterschied machte. Der 4:3 Führungstreffer aus der 97. Minute konnte bis zum Abpfiff nicht mehr egalisiert werden. Die Freude bei dem SH-Ligisten war groß, nimmt eine insgesamt mäßige Saison so mit dem vor einigen Wochen gesicherten Klassenerhalt und dem Pokalsieg doch noch ein sehr versöhnliches Ende.

von Philipp Möller
erstellt am 01.06.2017